Maaßen: Digitale Gegenangriffe – Verfassung nicht verstanden!

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Unser Minister für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maßen, forderte gerade „Wir müssen auch in der Lage sein, den Gegner anzugreifen, damit er aufhört, uns weiter zu attackieren“ (Quelle: dpa). In ein ähnliches Horn stieß kürzlich auch Innenminister De Maizière. Neben eine Zentralisierung des Verfassungsschutzes in einer Bundesbehörde sprach er auch von „aktiven Gegenmaßnahmen und Gegenangriffen“ im Fall von digitalen Angriffen von außen. Beide haben die Lage und technischen Grundlagen offenbar überhaupt nicht verstanden. Constanze Kurz, Sprecherin des Chaos Computer Club, nannte diese Forderungen „technisch bemerkenswert ahnungslos und zudem gefährlich“.

Beide haben offenbar unsere Verfassung, das Grundgesetz, entweder nicht gelesen oder nicht verstanden. In Artikel 26 Absatz 1 heißt es ausdrücklich:

Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.

Jetzt kann man sich natürlich darüber streiten, ob ein Angriff in der digitalen Welt eine kriegerische Handlung darstellt, doch hier wird zur Zeit offenbar auch mit zweierlei Maß gemessen. Auf der einen Seite werden Angriffe auf die digitale Infrastruktur mit Kriegsrethorik beschrieben und nun auch gleichermaßen mögliche Gegenmaßnahmen, auf der anderen Seite solle dies aber keine kriegerische Handlung sein, um GG §26(1) zu entkommen?

Das kann nicht sein. Wir sehen die möglichen Auswirkungen dieser Art von digitaler Kriegsführung bereits mehr als deutlich und sie führen im virtuellen Raum zu den gleichen Eskalationen, wie in der realen Welt. Nur gibt es im digitalen Raum einen großen Unterschied zum realen Raum, sowohl Angreifer als auch die Auswirkungen einer Vergeltung können nicht kontrolliert werden. Wie Constanze Kurz andeutete, es ist extrem komplex und problematisch, die wahren Verursacher möglicher Attacken tatsächlich ausfindig zu machen. Nur weil in Logs eine IP Adresse aus einem Land auftaucht, bedeutet das noch lange nicht, dass der Geheimdienst dieses Landes diesen Angriff beauftragt habe. Es ist sogar nicht einmal eindeutig feststellbar, ob diese Quelladresse tatsächlich die Quelladresse des Verursachers / Angreifers ist! Dieser könnte auch tausende Kilometer weit entfernt in einem ganz anderen Land sitzen und diesen Rechner schlicht fernsteuern. Gleichermaßen sind die Auswirkungen eines „Vergeltungsschlages“ auf weitgehend unbekannte IT Infrastruktur völlig unvorhersehbar – und man weiß überhaupt nicht, ob man damit überhaupt diejenigen trifft, die man treffen möchte. Es könnten genauso gut auch völlig unbeteiligte Zivilist_innen sein oder, schlimmer noch, kritische Infrastruktur, die dann Zivilist_innen in konkrete Gefahr bringt.

Und bitte komme mir jetzt keiner mit „Aber das sind doch Behörden, die wissen was sie tun und beschäftigen die Besten der Besten!“ – nein, sie wissen es nicht und sie beschäftigen einen IT Bodensatz, der sich nicht zu schade ist, für solche Behörden, wie den Verfassungsschutz, BND oder das BKA, zu arbeiten. Wie toll die das machen haben wir bereits gesehen, am Bundes-Trojaner, dem Totalversagen im Bundestag und der großartigen Arbeit bei der Bespitzelung der eigenen Bürger (vgl. Snowden Affaire). Und *die* sollen präzise Informationen über die Angreifer produzieren? Präzise Ziele und Methode definieren können? Dies auch durchführen können? Nie im Leben! Was dann passiert ist, dass so tolle Firmen wie Hacking Team oder FinFisher engagiert werden, privatwirtschaftliche Unternehmen, mit noch ganz anderen Interessen.

Nein, Finger weg, das ist ein äußerst gewagtes Spiel mit dem Feuer und unabsehbaren Folgen.

National Geographic: Endlich Mensch!

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Quelle: National Geographic Deutschland, Bild: Benno Kraehahn

Nach gut zwei Monaten gemeinsamer Arbeit, erscheint nun eine kleine Reportage über mich im Zusammenhang des Sonderhefts „Gender“ in der deutschen Ausgabe der National Geographic http://www.nationalgeographic.de/aktuelles/aktuelle-ausgabe

Die Zusammenarbeit war schon eine besondere Erfahrung. An insgesamt drei Tagen unterhielten wir uns sehr intensiv mit der Redakteurin Ines Bellinger, sie machte sich viele Notizen und zeichnete Stunden an Gesprächen auf. Wie sie dies in einen Artikel packen könnte, war mir völlig schleierhaft. Aber sie hat es gut gemacht!

Nur eine Sache ist etwas daneben gegangen. In das Ende der Artikelentstehung fiel zeitlich auch meine geschlechtsangleichende Operation, die nun auch in dem Artikel erwähnt wird, nur leider an zwei Stellen in eher missverständlichen Zusammenhängen, weshalb ich das gerne hier klarstellen möchte.

Klarstellung – das Thema Operation

In der Printausgabe des Heftes beginnt der Artikel mit dem Aufmacher

Nicole Faerber wurde als Mann erzogen. Mit 43 Jahren entschied sie sich, als Frau zu leben. Seit einer Operation weiß sie, wie sich das richtige Leben anfühlt.

Dieser Aufmacher entstand erst recht spät und ging mir vor viel Text leider etwas durch. Zuerst beschwerte sich zu Recht meine Mutter „als Mann erzogen“ ist etwas übertrieben. Mir wurde keine Rollenerwartungen aufgeprägt, mein Elternhaus war schon sehr offen, wenngleich es sicherlich Diskussionen gegeben hätte. Aber „als Mann erzogen“ geht zu weit. Auch „als Frau zu leben“ war keine Entscheidung und wird leider auch auf Seite 90 im dritten Absatz etwas unklar wiedergegeben. Es gab eine Entscheidung, endlich einen öffentlich sichtbaren Wechsel zu machen, ja. Aber dies alles war in seiner Gesamtheit eine „naturgewaltige Entwicklung“, praktisch seit meiner Kindheit. Es steckte schon lange, wohl schon immer, in mir und brach sich dann nach 43 Jahren endlich Bahn – oder besser, ich ließ es endlich zu.

Was leider wirklich falsch dargestellt wird ist „Seit einer Operation weiß sie, wie sich das richtige Leben anfühlt.“. Das ist leider völlig schief gegangen! Der wirkliche Wendepunkt  in meinem Leben war der Zeitpunkt, an dem ich, zusammen mit Petra, den Entschluss fasste, endlich richtig zu leben, meiner geschlechtlichen Identität entsprechend und das ist, was die meisten wohl als Frau wahrnehmen. Das war bereits 2013, also drei Jahre vor „der Operation“. Die geschlechtsangleichende Operation war für mich ein letzter Schritt, sie vervollständigte, was bereits seit drei Jahren vorhanden und gelebt war. Seit meinem Comin-Out weiß ich, wie sich das richtige Leben anfühlt – seit dem bin ich „Endlich Mensch!“.

Next try – Parrot Zik 3

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Old Zik 2 to new Zik 3

Parrot is a really strange company. After just a little over a year and pretty ligtht usage the left ear cup’s cushion of my Zik 2 broke. A seam just opened revealing the foam. It was obvious that the cushion parts are just glued together and not stitched. Pretty shameful. I returned the full headphone to the dealer, it was still under warrenty. In Parrot’s spare part shop there are replacement cushions avaiable, for Zik 2 and 3. So I expected a repair and exchange of the cushion. Far from it! After four weeks I received a notification from my dealer that Parrot refused a repair and I would get a full refund.

Well, I do not like this kind of customer care because at least I would expect to be offered a choice – get back the broken item or get the refund. In this special case I am not so sad about this outcome because there is the newer Zik 3 for almost the same price so I happily accepted the refund and got myself a new Zik 3 in camel leather – at least it was advertised as leather but in fact it is the same faux-leather as from the Zik 2.

Changes Zik 2 to Zik 3

There are quite some changes from the Zik 2 to the Zik 3. First of all the sound is different and to my ears in most aspects way better than with the Zik 2. The older Zik 2 had a strong emphasis on the mid frequency range, my equalizer profiles always looked like an inverse Gaussian distribution. The Zik 3 is much more balanced in this respect, which I like a lot. The older Zik 2 showed the strange side effect that the noise canceling changed the sound quite significantly. Without enabled noise canceling it sounded a little dull and flat, with noise canceling enabled it became fuller and richer. The Zik 3 is neutral in this respect, noise canceling cancels noise, nothing more. Also an improvement.

I also like the direct USB audio which also works flawlessly with Linux. When connected via USB to a PC or similar the Zik 3 is detected as a USB audio device and can be used transparently as a sound card. The sound quality then is the maximum you can get from the Zik 3 since audio is played back at a maximum of a 24 bits per sample and up to 48kHz. This is a significant difference to the SBC encoded audio stream via Bluetooth. In USB mode the most neutral equalizer setting already gives a very nice sound.

While talking about Bluetooth, the Zik 3 does only support SBC as A2DP codec. While the Zik 2 also offered AAC the Zik 3 only supports SBC – so also no APX. And while talking about equalizer I have the impression that the dynamic range of the sound / equalizer settings is drastically reduced. With the Zik 2 I was able to tune the sound into areas where it started to hurt. With the Zik 3 even maximum settings only results in subtle changes. But since the overall sound is much better I do not mind that too much.

There are also slight changes to the mechanical parts. The size of the headband is increased i.e. the Zik 3 fits better on a little bigger heads. The power button changed from concave to convex so that one can not push it accident that easily anymore. Indeed this happened to me with the Zik 2 from time to time. The cushions of the ear cups are a little stiffer and, according to Parrot, not prone to fall apart anymore. We’ll see that.

Another change concerns charging. The new Zik 3 supports wireless charging via Qi so you do not have to fiddle with an USB cable if you don’t want to. The Qi coil sits in the right ear cup. But obviously Parrot designed it in a strange way so it does not charge with many Qi chargers. After the release of the Zik 3 they became painfully aware of that and started to include a Qi charging pod with every Zik 3 – even in headphone color, cool!

But when I got mine I recognized that the security seals were doubled, i.e. the package has been opened, why? While unboxing I found that my package contained an ugly black Qi charging pod instead of my headphone’s camel color. This is yet again pretty typical for Parrot’s customer care. After having decided to include the charger in all products they opened all existing packages and added the charger but ignored the color. My dealer confirmed that they have a whole bunch of Zik 3 with doubled seals and the ones they opened all have the wrong colored charging pod. Oh dear…

Snowden, der Film und ich…

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Heute Abend habe ich den Film Snowden von Oliver Stone im Kino gesehen. Wirklich Neues habe ich darin nicht erfahren, ich kannte die Geschichte schon recht gut, hatte auch den Dokumentarfilm Citizen Four gesehen etc. Ich bin ein sowohl politisch interessierter Mensch, ein politischer Mensch, aber eben auch eine jener Computer Geek Personen die weiss, welche technologischen Dinge damals mit PRISM, XKeyScore und den ganzen anderen Programmen offenbar wurden. Ich weiss, dass dies keine Hirngespinste sind. Ich weiss, welche Tragweite solche Programme haben und was diese Information in den falschen Haenden anrichten kann. Ich weiss, was Informationen anrichten koennen. Ich kenne die Technologien und Techniken, von den meisten habe ich ihre Entwicklung recht hautnah mitbekommen. Ich kenne die Hintergruende – nicht alle, aber genug, um die Zusammenhaenge zu verstehen.

Als damals, das ist nun bereits drei Jahre her, Snowden seine Veroeffentlichungen begann, waren wir alle entsetzt und geschockt. Wie konnte soetwas in modernen Demokratien mit Buergerrechten und Menschenrechten geschehen? Wie konnte soetwas vor unseren Augen geschehen, ohne das wir oder zumindest unsere politisch und demokratisch gewaehlten Vertreter_innen dies aufdecken und dagegen vorgehen? Ein grosser Skandal!

Es wurde rueckhaltlose Aufklaerung gefordert. Es sollten Regeln und Gesetze geschaffen werden, auf das dies nie wieder vorkomme!

Heute, drei Jahre nach dem Skandal, erinnert sich kaum noch jemand daran. Alles ist wieder ruhig, Business as usual. Die Geheimdienste sind weiterhin weitgehend unkontrolliert und sammeln alle Daten, derer sie nur habhaft werden koennen. Die Bevoelkerug ist ignorant wie eh und je, „aber ich habe doch nichts zu verbergen!“. Unsere Volksvertreter beginnen nun sogar bereits mit der Legalisierung der Datensammelleidenschaft der Geheimdienste! Es folgen aus dem Skandal also nicht rechtliche Einschraenkungen, sondern ihre Legitimation.

Wir, die Buerger, haben uns mal wieder fuer dumm verkaufen lassen. Die Politik hat uns zur Zeit des Skandals mit butterweichen Beschwichtigungen ruhig gestellt und wir sind prompt darauf reingefallen. Heute bekommen wir die Quittung, wir werden verschaukelt, fuer die innere Sicherheit und die unserer ach so geliebten Verbuendeten.

Je weiter die Technisierung unseres Alltags voran schreitet und je weniger die meisten Menschen von diesen Technologien verstehen, die sie jeden Tag benutzen, desto mehr spielen wir alle diesen Machenschaften in die Haende, bis wir eines Tages fuer unsere Politik voellig transparent werden. Dann koennen wir uns auch die Wahlen sparen, denn dann sind wir durch diese Transparenz jedes einzelnen derart manipulierbar, dass eine Wahl keine Wahl, sondern ein Schauspiel und Farce wird. Alle Macht ging dann einmal vom Volke aus, dann wird sie von Wissens-Macht-Eliten ausgehen.

Als Informatikerin, als Geek und Technologieliebhaberin fuehle ich mich schuldig. Ich fuehle mich mitschuldig an der Entstehung und Verbreitung dieser antidemokratischen Uerberwachungssysteme. Ich habe sie zwar nicht selbst implementiert, doch ich bin Teil dieses Komplexes, ich arbeite darin und daran und indem ich dies tue, trage ich indirekt einen Teil dazu bei. Heute Abend fuehle mich schlecht und hilflos.

Ich verbeuge mich in groesster Ehrfurcht vor Edward Joseph Snowden, vor seiner Courage, seinem Mut und seinem enormen Opfer, dass er fuer uns, uns alle auf der ganzen Welt gebracht hat. Edward, should you read this, you did the absolute right thing and I sincerely hope that you can some day, hopefully very soon, lead a proud and happy life. Thank you. I will always be idebted to you.

Chelsea Manning braucht Hilfe!

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Einigen wird der Name vielleicht etwas sagen, die anderen können hier mal nachsehen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Chelsea_Manning

Chelsea Manning hat durch ihre Weitergabe vertraulicher Unterlagen die menschenunwürdigen Taten der US Armee im Irak aufgedeckt und damit einen großen Militärskandal ans Tageslicht gebracht. Dafür wurde sie 2010 verhaftet und sitzt seitdem unter verschärften Bedingung in Militärgefängnissen ein.

Dies alleine ist schon schlimm genug, denn es ist Unrecht den Überbringer schlechter Nachrichten zu verurteilen – nicht Chelsea beging Unrecht, es war die US Amerikanische Regierung mit ihren Kriegsverbrechen.

Im August 2013, also recht genau vor drei Jahren, offenbarte sich Manning als trans*. Seitdem wird ihr aber praktisch keinerlei Unterstützung zuteil, im Gegenteil wird sie wegen ihres trans* Seins noch schlechter als zuvor behandelt. Anfang diesen Jahres machte sie deswegen sogar einen Suizidversuch, der scheiterte.

Jetzt tritt sie in einen Hungerstreik:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Chelsea-Manning-beginnt-Hungerstreik-3317946.html

Chelsea Manning braucht Hilfe und Solidarität, auch und gerade von anderen trans* Menschen. Wir können nicht viel tun, aber zumindest diese Petition mit zeichnen und ggf. auch einen Kommentar dazu hinterlassen:

https://actionnetwork.org/petitions/stand-with-chelsea-manning-on-hunger-strike

Sweatshop – Tödliche Mode

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Am Montag sah ich in der Nacht (Warum kommt soetwas immer erst mitten in der Nacht!?) einen Zusammenschnitt der Doku „Sweatshop – Deadly Fashion“ im WDR. Die Doku ist von 2014/2015, aber immernoch aktuell, leider. Der Spiegel schrieb als Zusammenfassung „Eine norwegische Zeitung schickt drei junge Modeblogger nach Kambodscha, um dort die Arbeit in einer Textilfabrik kennenzulernen. Es ist eine Lektion für sie.“ und es sollte für uns alle eine Lektion sein, immer und immer wieder.

Die Doku ist bedrückend und emotional. Diese globalisierte Welt und unser Wirtschaftssystem ist definitiv kaputt. Unser schönes Leben und unser Wohlstand basiert auf der Ausbeutung von Menschen – bis zu ihrem Tod. Wir verschließen alle nur ganz fest die Augen davor. Diesen drei norwegischen Jugendlichen werden die Augen geöffnet, eine Zeit lang.

Unbedingte Empfehlung.

Something is completely f*cked up with this world and we are the only ones who can change it,
every single one of us.
Don’t wait, act – now!

Freedom Hardware

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Last weekend at GUADEC I learned about Purism, a startup company located in the bay area near San Francisco, USA. Purism is making portable computers (aka laptops) that aim to be as free and open as possible, giving users back their freedom and control over the machine they are working with. If you do not know about Purism yet, you should definitely have a look at their web pages and read about their goals and ideals.

I started to get in touch with them and see if I can support them in some way. I am fully convinced that an initiative like Purism is badly needed and that it takes more than this one manufacturer to secure our access to technology for the future. One of my goals is to bring the Librem device to Germany / Eruope, let’s see. I will post more on that here, stay tuned.

Warum freie Software, Open Source und liberale Lizenzen so wichtig sind

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Zunächst zum Thema der Qualität von OpenSource bzw. freier Software. Es ist mitnichten so, dass kommerzielle Softwareanbieter per-se die bessere Software machen. Sie legen auf andere Dinge Wert, als freie Software, das ist richtig, doch das macht sie zunächst nicht besser. Auch ist eine weite Verbreitung nicht sofort ein Qualitätsmerkmal. Vor allem aber ist der Preis kein Merkmal für Qualität. Auch sagt ein Nutzungspreis einer Software nichts über die Befähigung der Nutzer_innen aus. Schlüsse von einem auf das andere halte ich für gefährlich.

Es gibt viele Beispiele für OpenSource Software, die den meisten kommerziellen Produkten überlegen ist. Die heute weltweit am meisten verbreitete Klasse von Betriebssystem, sind Unix basierte Systeme. Das meist verbreitete ist, na, wer weiß es? Linux! Denn der Linux
Betriebssystem Kern läuft nicht nur auf PCs und Notebooks, sondern auf der überwiegenden Zahl von Internet Servern, Clustern und Großrechenanlagen. Im Mobilbereich ist Linux durch Android das am meisten eingesetzte Mobilbetriebssystem, weltweit. Das andere weit verbreitete Unix ist iOS, sowohl auf iPhones als auch Apple Notebooks. Beides basiert auf dem freien BSD System. Continue reading

Telefonica/O2 Homebox2 6641 – ZyXEL 6641

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Most current DSL and WiFi routers are based on free and open source software. The Telefonica/O2 Homebox2 6641 is no difference. If nmap is correct it is based on Linux 2.4. I got one of these device for our home DSL2+, for free. The box came with a brief manual, a CD-ROM, the device, cables and power supply.

Many Open Source licenses require the proprietors to clearly state in the printed manual or at least on some info-page in the configuration frontend, that free and open source software is used in this device, under which licenses and especially which rights the user is granted under these licenses. For example under GPLv2, which the Linux kernel falls under, there must be a) a written mention that GPLv2 software is used in the device and b) a written offer to receive the exact same sourcecode that was used to build this specific firmware of the device.

The device I received from Telefonica/O2 did not contain any such notice – nothing. Not in the config web frontend, not in the brief manual, not in the full manual, not anywhere on the accompanying CD-ROM.

Oh well, seems like I need to chase them down a little 😉

Stonewall, der Film

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Heute Abend wurde, wie jedes Jahr, vor dem Siegener CSD am 30.7., im Rahmenprogramm zum CSD ein Film mit Bezug zu LSBTTIQ* Themen gezeigt. Letztes Jahr war dies „Eine neue Freundin„, dieses Jahr der Roland Emmerich Filme „Stonewall„.

Im Vorfeld hat der Film eine Menge Kritik abbekommen, die sicherlich auch nicht ungerechtfertigt ist. Andererseits frage ich mich schon manchmal, wie ein Kino Film wohl aussehen würde, wenn man es allen Kritiker_innen und allen Gruppenvertreter_innen gerecht machen wollte? Würde dies überhaupt noch jemensch ansehen wollen?

Emmerichs Film ist Unterhaltungskino. Er erzählt die Vorgeschichte und Geschehnisse, mit einiger dichterischer Freiheit, die schlussendlich zu den Stonewall Riots rund um den Stonewall Pub in der Chrstopher Street im New Yorker Stadtteil Greenwich Village führten. Geschehnisse, die in ihrer Folge die Gay Pride Bewegung auslösten und bis heute durch die vielen Homosexuellengruppierungen und die CSD Paraden selbst immer noch lebendig ist. Die Ereignisse vom Juni 1969 werfen lange Schatten, 47 Jahre, fast ein halbes Jahrhundert, sind diese Ereignisse nun bereits vergangen und noch immer müssen Homosexuelle, trans* und queere Menschen in vielen Ländern und Situationen um ihre Existenz fürchten. Continue reading